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Pressespiegel

Hier finden Sie Presseberichte aus dem Bereich Internet und Recht, zusammengestellt aus verschiedenen Medien. Neuigkeiten aus der sonstigen Welt des Rechts finden Sie im Pressespiegel der Richtervereinigung.

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6093 Artikel gefunden
Der Standard
24.02.2010
Verhör wegen "Schwarz-Surfens" in offenem WLAN
Einem Bayern droht eine Geldstrafe, weil er über ein unverschlüsseltes, fremdes Netzwerk surfte. In Deutschland hat das Amtsgericht Traunstein eine Hausdurchsuchung angeordnet und das Netbook eines Mannes beschlagnahmt, der zuvor ein frei zugängliches WLAN genutzt hatte. Vorwurf lautet auf Missbrauch von Telekommunikations-Anlagen
heise online
24.02.2010
Rechtsexperten sehen Licht und Schatten im ACTA-Internet-Kapitel
Die Urheberrechtsexperten Thomas Dreier, Thomas Hoeren und Annette Kur sehen die Gefahr, dass Zugangssperren für Urheberrechtsverletzungen hoffähig werden, wenn sie einmal in einem internationalen Abkommen aufgenommen werden
ORF ON
22.02.2010
EU-Datenschützer warnt vor ACTA
In einer ungewöhnlich direkt formulierten Aussendung hat der oberste EU-Datenschutzbeauftrauftragte Peter Hustinx am Montag davor gewarnt, dass das Anti-Piraterie-Abkommen Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) tief in die Datenschutz- und Konsumentenrechte der EU-Bürger eingreifen könnte
ORF ON
22.02.2010
ACTA: Internet-Provider sollen kontrollieren
Der Internet-Abschnitt des Anti-Piraterie-Abkommens ACTA ist durchgesickert. Demnach sollen die Internet-Provider für die Inhalte verantwortlich gemacht werden, die in ihren Netzen transportiert werden.
heise online
22.02.2010
Gericht: Keine Rechtsverletzung bei Fotos von fremden Gebäuden
Das Fotografieren fremder Gebäude verletzt nicht die Rechte des Eigentümers. Weder der Fotograf noch Dritte – etwa Fotoportale – müssen dem Eigentümer Schadensersatz zahlen. Dies gilt auch dann, wenn der Fotograf die Bilder über ein Fotoportal kommerziell verwertet. Ein vom Eigentümer ausgesprochenes Verbot ist nichtig. Dies entschied das Brandenburger Oberlandesgericht in einer aktuellen Entscheidung
heise online
20.02.2010
Bundeskriminalamt soll Websperren nicht anwenden
Das heftig umkämpfte Zugangserschwerungsgesetz tritt nach der überraschenden Unterschrift von Bundespräsident Horst Köhler (CDU) voraussichtlich schon am Dienstag in Kraft. Eine Aufnahme von Webadressen in die Sperrlisten soll aber vorerst nicht erfolgen.
heise online
20.02.2010
Streit um Urheberrechtsabgaben auf PCs geht weiter
Nachdem sich die Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) Mitte Januar mit dem Teil der deutschen PC-Hersteller, die sich zum Bundesverband Computerhersteller e.V. (BCH) zusammengeschlossen haben, über Urheberrechtsabgaben auf PCs einigen konnte, schlägt ein anderer Teil zurück: Das Oberlandesgericht München hat gestern auf Antrag des Zentralverbands Informationstechnologie und Computerindustrie (Zitco) unter dem Aktenzeichen 6 WG 6/10 eine einstweilige Verfügung gegen die ZPÜ erlassen
ORF ON
19.02.2010
US-Gericht stärkt Position freier Software
Der Rechtsstreit Jacobsen vs. Katzer ist beendet. Ein kalifornisches Bezirksgericht entschied in letzter Instanz, dass die Entwickler freier Software die Rechte an ihrem Code einklagen können. Das Urteil stärkt die Position der Entwickler gegenüber der unautorisierten und nicht lizenzkonformen Übernahme ihres Codes in kommerzielle Projekte.
heise online
18.02.2010
Datenschützer geht gegen Web-Analysedienste vor
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat bei einer stichprobenartigen Prüfung der Webseiten gesetzlicher Krankenkassen festgestellt, dass dort vielfach unzulässige Analysedienste eingesetzt wurden. Unzulässig sind solche Web-Analysedienste dann, wenn sie das individuelle Surfverhalten von Nutzern registrieren und auswerten, ohne dass diese ausreichend informiert wurden und eingewilligt haben.
heise online
17.02.2010
Justizministerin will Websperren vom Tisch haben
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat nach der Unterzeichnung des heftig umkämpften Zugangserschwerungsgesetzes durch Bundespräsident Horst Köhler (CDU) angekündigt, rasch eine rechtliche Regelung auf den Weg zu bringen, um Websperren als Mittel im Kampf gegen Kinderpornographie definitiv zu Fall zu bringen
ORF ON
15.02.2010
D: Ansehen von Kinderpornos im Netz strafbar
OLG Hamburg: Gesondertes Abspeichern nicht nötig
heise online
15.02.2010
Urteil: Kinderpornos anklicken ist strafbar
Bereits das Betrachten von Kinderpornos im Internet ist strafbar. Dies ergibt sich aus der bestehenden Rechtslage und wurde nun erstmalig von einem Oberlandesgericht bestätigt. Auch das kurzfristige Herunterladen in den Arbeitsspeicher, ohne ein manuelles Abspeichern, bringe Nutzer in den Besitz der Dateien, hieß es in der Begründung des OLG Hamburg
ORF ON
14.02.2010
Arbeit und Kontrolle im Internet-Zeitalter
Überwachung und Kontrolle gehören nicht nur zum Repertoire totalitärer Regimes. Sie sind auch seit frühester Zeit integraler Bestandteil des Wirtschaftssystems liberaler westlicher Staaten. Daher ergibt es keinen Sinn, über den Schutz der Privatsphäre zu diskutieren, ohne gleichzeitig über die Lebens- und Arbeitsbedingungen im global vernetzten Kapitalismus nachzudenken. Ein Essay von Armin Medosch
heise online
13.02.2010
Verfassungsbeschwerde gegen Deckelung der Abmahnkosten gescheitert
Die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die Verfassungsbeschwerde eines eBay-Händlers nicht zur Entscheidung angenommen. Er hatte eine Verletzung seines Grundrechts am geistigen Eigentum geltend gemacht, weil er seit einer 2008 erfolgten Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht mehr die vollen Anwaltskosten einer erstmaligen Abmahnung in Rechnung stellen darf
ORF ON
12.02.2010
D: Höchstgericht deckelt Abmahnerstattung
Wer seine Urheberrechte verletzt sieht, muss sich genau überlegen, ob er seine Ansprüche mit Hilfe eines Anwaltes eintreibt. Das deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die neue Gesetzesregelung bestätigt, wonach ein Urheber bei einer einfachen Abmahnung nur 100 Euro Anwaltskosten erstattet bekommt - unabhängig von den tatsächlichen Kosten.
heise online
12.02.2010
Gericht erlaubt ungefragte Bildveröffentlichung im Web
Das Landgericht Köln hat eine Klage abgewiesen, mit der sich ein Hauseigentümer gegen das Abfotografieren seines Hauses mit anschließender Veröffentlichung inklusive des Straßennamens und der Hausnummer auf einem Internetportal wehren wollte. In diesem Fall trete das allgemeine Persönlichkeitsrecht zurück und auch datenschutzrechtliche Belange würden dem Angebot nicht entgegen stehen
heise online
10.02.2010
BGH: Dossier mit Altmeldungen über Sedlmayr-Mörder zulässig
Die Mörder des Schauspielers Walter Sedlmayr haben sich juristisch dagegen gewehrt, dass alte Meldungen über sie bei Spiegel online in einem kostenpflichtigen Dossier bereitgehalten wurden. Auf die durch Spiegel online angestrengte Revision hat der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) die Urteile der Vorinstanzen aufgehoben und die Klagen abgewiesen. Die Meinungs- und Medienfreiheit würde in unzulässiger Weise eingeschränkt, wenn der Beklagte dazu verpflichtet wäre, Altmeldungen nach Ablauf einer gewissen Zeit oder nach Veränderung der zugrunde liegenden Umstände immer wieder auf ihre Rechtmäßigkeit zu kontrollieren
ORF ON
09.02.2010
Österreichs Schüler im Sozialen Netz
Österreichs Kinder und Jugendliche drängen in Soziale Netzwerke. Nicht selten melden sich schon Zehnjährige auf Plattformen wie Facebook, Netlog und MySpace an, um mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben. ORF.at sprach mit Experten der Initiative Saferinternet.at über Gefahren und Chancen im Umgang Jugendlicher mit Sozialer Software. Die Initiative hat auch schon Erfahrungen mit einem eigenen Sozialen Netzwerk gesammelt
heise online
09.02.2010
EU-Kommission drängt auf besseren Jugendschutz bei sozialen Netzwerken
Die EU-Kommission sieht ein Jahr nach Unterzeichnung einer Selbstverpflichtungserklärung zum Jugendschutz durch Betreiber sozialer Netzwerke noch Nachholbedarf beim Datenschutz. Nur 40 Prozent der Anbieter von Online-Communities setzten bei Nutzern unter 18 Jahren die Voreinstellungen so, dass die Profile standardmäßig nur von Freunden eingesehen werden können
heise online
08.02.2010
Agentur für Internetsicherheit rät zur Vorsicht in Social Networks
Angesichts der stark wachsenden Verbreitung von Social Networks und ihrer zunehmend mobilen Nutzung sorgt sich die Europäische Agentur für Internetsicherheit (ENISA) um die Sicherheit der Mitglieder der Netzwerke. Sie warnt in einem neuen Bericht vor Identitätsdiebstahl, Verbreitung von Malware, Datenverlust von Unternehmen und Reputationsrisiko. Auch stellen die Verfasser "Goldene Regeln" auf, wie diese Gefahren bekämpft werden könnten
heise online
07.02.2010
Grundrechtsexperten des britischen Parlaments gegen Internetsperren
Der Ausschuss für Menschenrechte des britischen Parlaments hat umfangreiche Nachbesserungen am Regierungsentwurf für ein "Digital Economy Bill" gefordert. Das gemeinsame Gremium von Ober- und Unterhaus erkennt in einem jetzt vorgestellten Bericht Bedenken an, wonach vor allem die vorgesehenen Befugnisse zur Anwendung "technischer Maßnahmen" bis hin zu Internetsperren im Rahmen der "abgestuften Erwiderung" auf wiederholte Copyright-Verstöße "in unverhältnismäßiger Weise" angewendet werden könnten
heise online
06.02.2010
Schweden widersetzt sich der Vorratsdatenspeicherung
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Schweden wegen der Nichtumsetzung der EU-Vorgaben zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten verurteilt. In einem am Donnerstag ergangenen Urteil (Az. C-185/09) haben die Richter in Luxemburg das skandinavische Land der Verletzung des EU-Vertrags für schuldig befunden. Weiter keine Umsetzung
ORF ON
05.02.2010
Datenschutz-"Dammbruch" durch Vorratsdaten
Der Koautor des aktuellen Gesetzesentwurfes zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung (Data-Retention) Christof Tschohl vom Boltzmann-Institut für Menschenrechte (BIM) plädiert angesichts der neuesten Entwicklungen, die Pläne grundsätzlich zu überdenken.
Der Standard
05.02.2010
Vorratsdaten: Justiz will Zugriff bei Copyright-Delikten
Justiz- und Innenministerium wollen nun aber schon beim Verdacht einer "mit mehr als einjähriger Freiheitsstrafe bedrohten Straftat" auf die Daten zugreifen dürfen. Darunter fällt nicht nur Schwerkriminalität, sondern etwa auch Delikte wie schwere Sachbeschädigung (z.B. Schadenssumme über 3.000 Euro). Darüber hinaus geht aus den Stellungnahmen der Ressorts zur Novelle des Telekommunikationsgesetzes hervor, dass man die gespeicherten Internet-Daten zumindest drei Monate lang auch zur Klärung von Copyright-Delikten verwenden möchte.
Die Presse
05.02.2010
Daten zu Unrecht verarbeitet: Erstmals Schadenersatz
Der Oberste Gerichtshof hält in einer aktuellen Entscheidung fest: Bonitätsauskunftsunternehmen müssen jeden informieren, über den sie Daten verarbeiten. Ansonsten erhält der Betroffene Löschungs- und Schadenersatzansprüche
ORF ON
04.02.2010
Australien: Niederlage für Medienindustrie
Höchstgericht: Provider sind nicht für Inhalte verantwortlich
heise online
04.02.2010
Gericht stellt Erlösmodell der Abmahn-Industrie in Frage
Ein Urteil des Amtsgerichts Frankfurt vom 29. Januar 2010 könnte das lukrative Erlösmodell mit Massenabmahnungen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen ins Wanken bringen. Der Amtsrichter verweigerte dem abmahnenden Anwalt die Erstattung der eingeforderten Gebühren durch den Abgemahnten.
heise online
04.02.2010
Filesharing-Prozess: Hollywood unterliegt gegen australischen Provider
Der australische Provider iiNet ist nicht für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich, die von seinen Kunden begangen wurden. Mit diesem Urteil wies ein Gericht in Sydney die Klage von 34 Filmstudios ab. Zwar würden iiNet-Kunden zweifelsohne Urheberrechtsverletzungen begehen, doch sei dem Provider nicht anzulasten, seine Kunden dazu zu ermächtigen. Damit liege kein mittelbarer Verstoß gegen australisches Copyright vor.
TELEPOLIS
04.02.2010
Schlappe für Filesharing-Massenabmahndienstleister DigiProtect
ORF ON
02.02.2010
Facebook-User: Desinteresse am Datenschutz
Auf einer Diskussionsveranstaltung an der Universität Berkeley hat Facebook-Sprecher Tim Sarapani zu Protokoll gegeben, dass sich zuletzt 35 Prozent der Facebook-User mit den Datenschutzeinstellungen ihrer Profile befasst hätten. Die große Mehrheit der Facebook-Nutzer bleibt damit bei den neuen Datenschutzeinstellungen, die viel über sie verraten.
ORF ON
31.01.2010
ACTA: Verhandlungen weiterhin geheim
Auch nach der siebenten Verhandlungsrunde zum Anti-Piraterie-Abkommen (ACTA) halten sich die Unterhändler zu den Inhalten des Abkommens bedeckt. Bürgerrechtler befürchten, dass das Abkommen tiefe Einschnitte in Konsumentenrechte in der EU bringen könnte.
Die Presse
31.01.2010
Vorreiter bei Informationspflicht mit kleinen Stolperern
Österreich verpflichtet als zweites EU-Land Unternehmen und öffentliche Stellen, bei Datenmissbräuchen die Betroffenen zu informieren - Novelle zum Datenschutzgesetz
Die Presse
31.01.2010
Private Videoüberwachung: Bisher Erlaubtes nun illegal
Wer sein Haus ohne Meldung bei der Datenschutzkommission überwacht, riskiert eine Strafe von bis zu 10.000 Euro. Neu ist auch die Protokollierungspflicht für die Videoüberwachung
ORF ON
30.01.2010
Der Fingerabdruck der Internet-Browser
Browser verraten ihre Nutzer auf Schritt und Tritt. Dabei spielt ihre Herkunft keine Rolle: Ob Internet Explorer, Firefox, Safari oder Chrome - jeder kann so individuell konfiguriert sein, dass Website-Betreiber auf die Identität seiner Nutzer schließen können. Die US-Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation (EFF) führt das nun mit dem vor kurzem veröffentlichten Tool Panopticlick vor
ORF ON
29.01.2010
Koalitionsstreit über Data-Retention geht weiter
Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) will einen neuen Anlauf gegen die Vorratsdatenspeicherung (Data-Retention) auf EU-Ebene. Bures fordert von Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner einen entsprechenden Vorstoß im zuständigen Rat der Innen- und Justizminister.
ORF ON
29.01.2010
Datenschutzmängel bei Sozialen Netzwerken
Die Arbeiterkammer (AK) hat stichprobenartig vier Soziale Netzwerke getestet und Defizite bei den Sicherheitseinstellungen und beim Löschen von Daten ausgemacht. Unklar blieb in vielen Fällen auch, welche Daten von den Betreibern tatsächlich gelöscht werden
ORF ON
28.01.2010
Datenschutz im 21. Jahrhundert
"Der Datenschutz ist momentan weit entfernt von dem, wo wir hinwollen." Das sagte Verfassungsrechtler Bernd-Christian Funk bei einer Diskussionsveranstaltung anlässlich des Europäischen Datenschutztags in Wien. Kritik von allen Seiten gab es an der geplanten Umsetzung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (Data-Retention).
Die Presse
28.01.2010
Keine Versandkosten nach Stornierung
Der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof fordert, dass Konsumenten nach einer Stornierung die ursprünglichen Versandkosten zurück bekommen. Nur für die Rücksendung selbst müssten die Kunden aufkommen. Die Richter folgen meist der Meinung des Generalanwalts.

heise online
27.01.2010
Erneute Schlappe für Abofallen-Betreiber vor dem LG Mannheim
Nach einer Entscheidung des Landgerichts (LG) Mannheim muss der Betreiber der Web-Abofalle opendownload.de einem Nutzer des Angebots Schadensersatz zahlen. Dieser hatte vor Gericht die Kosten eingeklagt, die ihm durch die Einschaltung seines Anwalts zur Abwehr der Forderungen entstanden waren
heise online
27.01.2010
Viele Änderungsanträge für britisches Gesetz zu Internetsperren
Mitglieder des britischen Oberhauses sehen umfangreichen Korrekturbedarf am Regierungsentwurf für ein "Digital Economy Bill" und haben einige Änderungsanträge ins "House of Lords" eingebracht. Sie wollen die rechtsstaatlichen Prüfungen vor einer Sperre des Internetzugangs nach wiederholten Copyright-Verletzungen gemäß dem Ansatz "Three Strikes" verbessern
ORF ON
25.01.2010
Grüne sehen Wende bei Data-Retention
Die Grünen haben erneut gefordert, die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung nicht in österreichisches Recht umzusetzen. Strafzahlungen seien vor einer Entscheidung des EuGH über die Vereinbarkeit der Data-Retention mit den Grundrechten nicht zu befürchten. Auch in der EU-Kommission habe sich die Stimmung gegen den Überwachungsplan gedreht
ORF ON
23.01.2010
Wenn ein Datenlöschungswunsch ignoriert wird
Nach dem Datenschutzgesetz hat man das Recht auf Datenlöschung. Solchen Wünsch wird aber nicht immer ohne Weiteres nachgekommen. Unternehmen kann nicht wegen hohem Aufwand ablehnen
ORF ON
21.01.2010
95 Prozent aller E-Mails sind Spam
Laut einer im Auftrag der Europäischen Agentur für Internet-Sicherheit (ENISA) durchgeführten Umfrage unter europäischen Internet-Anbietern sind 95 Prozent aller E-Mails Spam
ORF ON
20.01.2010
Ringler bringt SPG-Beschwerde nach Straßburg
Die Wiener Stadträtin Marie Ringler (Die Grünen) hat wegen des Sicherheitspolizeigesetzes (SPG) eine Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen die Republik Österreich eingebracht
ORF ON
19.01.2010
Vorratsdatenspeicherung im Nationalrat
Der Petitionsausschuss im Nationalrat befasst sich am Dienstag mit der Eingabe einer Bürgerinitiative, die eine ersatzlose Streichung der geplanten Vorratsdatenspeicherung fordert. Zu deren Umsetzung gaben das Justizministerium und die Richtervereinigung kontroverse Rechtsmeinungen ab.
ORF ON
15.01.2010
Datenschutzrat hofft auf EU-Lösung
Der Datenschutzrat (DSR) will die geplanten Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung in Österreich vorerst nicht bewerten, weil ein zwischen den Ministerien abgestimmtes Gesamtpaket fehlt. DSR-Vorsitzender Johann Maier (SPÖ) hofft jedoch, dass die umstrittene Richtlinie auf europäischer Ebene zu Fall gebracht wird
Die Presse
15.01.2010
Vorratsdaten: Raubkopierer statt Terroristen als Ziel
Die ursprünglich zur Terrorabwehr vorgesehene Datenspeicherung soll auch zur Ermittlung von Kleinstkriminellen dienen. Auch für Zivilprozesse sollen die Daten ausgewertet werden dürfen
ORF ON
12.01.2010
Showdown zur Vorratsdatenspeicherung
Am Freitag endet die Frist für Stellungnahmen zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung in Österreich. Die Wirtschaftskammer (WKÖ) ist mit dem vorliegenden Entwurf vorwiegend zufrieden, warnt aber vor nachträglichen Änderungen und Zusätzen. Der Österreichische Journalistenclub (ÖJC) fordert den Schutz des Redaktionsgeheimnisses ein, die Gegner machen mobil
ORF ON
12.01.2010
D: Einigung über Urheberrechtsabgabe für PCs
Nach jahrelangem Streit haben sich in Deutschland Computerhersteller und Verwertungsgesellschaften auf eine Urheberrechtspauschale für PCs geeinigt: 13,65 Euro zuzüglich Umsatzsteuer pro Rechner mit Brenner ab 1.1.2008
ORF ON
10.01.2010
Spanien plant Web-Sperren im Schnellverfahren
Nach einer Prüfung durch eine Expertenkommission sollen in Spanien mutmaßliche Urheberrechtsverletzer im Internet vor den Richter. Dieser soll binnen vier Tagen entscheiden und im Bedarfsfall die Website sperren

 

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